RESEARCH

Beratung Forschungsdesign
Fehler bei der Konzeption einer Studie sind schnell passiert und später definitiv nicht mehr zu korrigieren. Ich unterstütze Sie bei der Abgrenzung der Zielgruppe, bei der korrekten Definition der Stichprobe und -grösse, sinnvoller Quotierungen, Eingrenzung der Problemstellung etc.. und erarbeite so mit Ihnen zusammen ein klares Untersuchungskonzept.
Methodische Beratung
CATI, CAPI, Online, Papi, postalisch, Focus Groups, Einzelexploration: jede Methode hat Ihre eigenen Stärken, Schwächen und Besonderheiten . Die Wahl der richtigen Erhebungsart ist u.a. auch sehr stark abhängig von der Untersuchungsfrage-stellung, dem Erkenntnisinteresse und natürlich auch vom Budget. Als Projektleiter in unterschiedlichen Instituten habe ich viel Erfahrungen im Umgang mit Erhebungsmethoden gesammelt.
Fragebögen & Gesprächsleitfäden
"Wer blöd fragt, kriegt ne' blöde Antwort". Nirgendwo sonst trifft dieser Volksmund mehr zu als in der Marktforschung. Der Fragebogen ist das eigentliche Herzstück der Befragung und zugleich häufigste Fehlerquelle. Unscharfe Formulierungen, zu komplizierte Fragen, zu langer Fragetext, zu langer Fragebogen, Suggestivfragen, semantisch mehrdeutige Fragen, Reihenfolge- und Positionseffekte , unausgewogene Skalierungen, eine psycholologisch falsche Dramaturgie während des Befragungsverlaufes, zu viele oder zu wenig Filter etc... führen insbesondere in der quantitativen Forschung zu problematischer Datenlage und zu falschen oder im günstigeren Fall zu oberflächlichen Ergebnissen. 
Moderation Focus Groups
Gruppendiskussionen beschäftigen sich mit dem "Warum", nicht mit dem "Wieviel" und ermöglichen einen fundierten Einblick in das psychologische Wirkgefüge von Verbrauchern gegenüber Marken, Produkten und Dienstleistungen.
Gruppendiskussionen inszenieren den Meinungsbildungsprozess in der sozialen Realität und entfachen ein gruppendynamischen Prozess, bei dem sich die Teilnehmer gegenseitig stimulieren und zusätzliche Bewertungsprozesse in Gang setzen. Latente Erwartungen, tieferliegende Motivstrukturen und Verhaltensmuster treten hervor.
Die Moderation einer Gruppendiskussionen erfordert methodisches Know-How, kommunikative Kompetenz, Empathie und vor allem viel Erfahrung. Es reicht eben nicht, die Teilnehmer ständig zu fragen "Warum finden Sie das gut" oder "Wie beurteilen SIE denn das, Dieter". Rollenverhalten prägt das Geschehen.
Einzelexplorationen / Tiefeninterviews
Gruppendiskussionen rufen eine massive "Selbstzensur" der Befragten auf den Plan. Es gibt Tabuthemen, über die nicht in der Gruppe diskutiert werden kann. Eine Gruppe zu drängen, Privates öffentlich zu machen, muss scheitern. Auch gibt es Kaufentscheidungen, die der Mensch mit sich alleine abhandelt.

Aus Erfahrung weiss ich, dass Einzelexplorationen mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit, Konzentration und Einfühlungsvermögen erfordern wie gruppendynamische Gesprächsrunden.
Multivariate Analysen / Tabellierungen
Ein guter Tabellenband ist übersichtlich und verständlich gestaltet, bildet alle wichtigen Segmente ab und ist vor allem eins: korrekt. Tabellenbände sind unverzichtbarer Bestandteil einer quantitativen Studie.
In Zeiten, in denen wohlhabende genauso bei Aldi einkaufen wie weniger wohlhabende, in Zeiten, in denen der Manager privat zerissene Jeans trägt und Fussball spielt und der einfache Angestellte zum Golf geht, reicht die simple Ausweisung von traditionellen Segmenten wie Alter, Geschlecht, Käufer/ Nicht-Käufer häufig nicht mehr aus. Nur mit Hilfe von multivariaten Verfahren ist es möglich, verborgene Zielgruppenprofile sichtbar zu machen oder die Treiber für z.B die Kaufbereitschaft zu ermitteln.
Ich biete Ihnen Tabellierungen und die Berechnung / Interpretation multivariater Verfahren aller Art via SPSS an.